KENIA 🇰🇪
Start: Mailand, IT
Ankunft: Nairobi, KE
Flugzeit: 9 Stunden
(+3h Zwischenstopp ADDIS ABABA, ET)
Aufenthaltsdauer: 1 Woche
Zeitraum: Mai (Regenzeit)
Kilometer mit Mietwagen: mit Guide
Unsere Route
Unsere Reisen sind eine Mischung aus Abenteuer, Autofahren und der Suche nach besonderen, magischen Orten. Anderen Touristen versuchen wir bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Wir wollen das wahre, echte Land sehen. Kein Fake, kein Scam. Die wahren Leute, die wahre Kultur, das wahre Essen, das authentische Leben. Allerdings hat das in Kenia nicht so gut geklappt.
Da wir zum ersten mal in Zentralafrika waren, haben wir uns dafür entschieden, diese Reise über eine Agentur zu buchen. Leider war unser Guide nicht sehr kommunikativ und kooperativ. Bedeutet im Klartext, dass wir keine Möglichkeit hatten, uns zu entfalten. Gestoppt haben wir nur da, wo er wollte. Von der Safari zurückgefahren sind wir dann, wenn er genug hatte. Leider waren auch die Camps sehr westlich. Das fanden wir ein bisschen schade.
Für uns eine 7/10.
Natur
Menschen
Sauberkeit
Essen
⭐⭐⭐⭐
⭐⭐⭐
⭐⭐
⭐⭐⭐⭐
Hier unsere TOP Highlights:
1. Maasai Mara
Aufenthaltsdauer: 2 Tage
Im Maasai Mara haben wir zwei Tage verbracht.
Am ersten Tag stand eine Wandersafari mit einem Maasai an. Es ist faszinierend, wie die Ureinwohner leben. Die Maasai leben komplett im Einklang mit der Natur. Sie hören jedes Geräusch und haben alles im Blick. Ein Stock und ein rotes Tuch sind ihr ständiger Begleiter. Sie fürchten nichts.
Am folgenden Tag sind wir auf Safari. Wir hatten das Glück, viele Tiere zu beobachten. Welche Tiere wir genau gesehen haben, werde ich hier nicht verraten. Jedes Tier ist wertvoll und jedes Tier, welches man auf Safari sehen darf, ist ein Geschenk.
Tipp: fokussiert euch nicht auf die Big Five. Lasst alles auf euch zukommen. Geht ohne Erwartungen hin.
2. Amboseli Nationalpark
Aufenthaltsdauer: 2 Tage
Auch im Amboseli haben wir zwei Tage verbracht.
Am ersten Tag wieder Wandersafari mit einem Maasai und romanischen Sundowner, am zweiten Tag Pirschfahrt mit dem Jeep. Vom Amboseli hat uns besonders der Kilimanjaro überwältigt. Er steht zwar in Tansania, doch die beste Sicht darauf hat man von Kenia aus. Er ist der höchste Berg Afrikas (5895 m). Anfangs war er in Wolken gebettet, dann aber haben sich die Wolken verzogen und er war in seiner vollen Pracht vor uns. Was für ein toller Moment!
Tipp: Der Amboseli Nationalpak ist einer der besten Orte, um die Milchstraße zu beobachten! 😉
3. Lake Naivasha
Aufenthaltsdauer: 2-3 Stunden
Am Lake Naivasha haben wir ein Bootsafari gemacht. Wir konnten die Nilpferde aus nächster Nähe betrachten, für uns eine tolle Erfahrung! Mit dem Boot sind wir dann nach Crescent Island. Das war unserer Meinung nach NICHT sehenswert. Es ist eine kleine Insel, die irgendwie zum "Streichelzoo" für Touristen umfunktioniert wurde. Uns wurde ein Guide zugewiesen, leider hat uns dieser die ganze Zeit angewiesen, uns hinzustellen, damit er ein Foto von uns machen kann. Leider hatten wir aber das Gefühl, dass er nur an unser Bares wollte. Immer wieder hat er einen Kommentar gemacht, von wegen, dass wir Europäer ja eh Geld hätten... Ein unwohles Gefühl! 😒
Das war nicht die einzige Situation, in der wir uns unbehangen fühlten.
4. Nairobi
Aufenthaltsdauer: 1 Tag
Am Ende unserer Reise, wollten wir auf eigene Faust noch die Hauptstadt Nairobi erkunden. Nairobi war ein Kapitel für sich. Wir waren gefühlt die einzigen Weißen in der Stadt. Im Uptown haben wir uns alleine, frei rumbewegt und uns einigermaßen sicher gefühlt. Fürs Downtown wurde uns empfohlen, eine Tour zu buchen. Das haben wir dann auch gemacht. Wir sind mit ehemaligen Straßenkinder ins Zentrum des Downtowns. Gewalt, Diebstahl, Drogen und Hunger stehen hier auf der Tagesordnung. Menschen, die täglich ums Überleben kämpfen. Ein sehr befremdender Anblick.
Hier haben wir die Tour gebucht: https://gyg.me/2kgYDVfZ
Info: Es ist strengstens verboten, Ordnungskräfte/Staatsgebäude in Kenia zu fotografieren. In Nairobi ist es im Uptown generell verboten, Fotos zu machen. Im Downtown erlaubt. Das Downtown ist da, um Regeln zu brechen, sagen die Einheimischen. Zudem ist das Rauchen nur in ausgewiesenen Plätzen erlaubt.
Tipp: die Straßenkinder haben uns erzählt, dass Spendengelder aus Europa niemals auf der Straße landen. Die Gelder bleiben meist in den Händen der Politiker.
Falls ihr wirklich was bewirken möchtet, fahrt nach Kenia, bringt ein Straßenkind in ein Lokal und lasst es sich satt essen.